Sieben Trends in Produktion und produktionsnaher IT für die 20er Jahre

Sieben Trends in Produktion und produktionsnaher IT für die gerade angebrochenen 20er Jahre

  1. Schon in ersten Fabriken umgesetzt ist das Paradigma der modularen, selbstorganisierenden #produktion: universell einsetzbare und konfigurierbare Maschinen, selbstorganisierender Transport und Materialbereitstellung, dezentrale Kommunikation sind die dafür erforderlichen Technologien. Steuerung nach dem Prinzip des Schwarmverhaltens und zugehörige Algorithmen statt zentraler Steuerung ist ein weiteres Merkmal.
  2. Nicht nur in unserer www.forschungsfabrik-ka.de, sondern auch in anderen Smart Factories #smartfactory wird das Thema Predictive Quality und der Zusammenhang zwischen Qualität/Messwerten und Prozessparametern eine größere Rolle spielen. Ziel ist es, die Prozessparameter auf Basis der möglichst inline erfassten Messdaten automatisiert zu regeln.
  3. Sicherlich einer der Dauerbrenner ist „Semantik und Interoperabilität“. Solange die Bezeichnungen von Datenpunkten in Maschinensteuerungen nicht standardisiert sind, wird #industrie40 lückenhaft bleiben. Darum sollte der VDMA ermutigt und unterstützt werden, die begonnene Arbeit an #opcua Companion Specs fortzusetzen und auf möglichst viele Branchen auszudehnen.
  4. Mit dem Aufkommen von #IIoT-Plattformen zeigt sich, dass #MES als Microservices auf verschiedenen dieser Plattformen laufen werden.
  5. Mit dem Aufkommen von #manufacturing as a service-Konzepten wie dem von DMG Mori übernommenen Start-up Up2parts werden sich Kapazitätsmarktplätze wie das www.smartfactoryweb.de durchsetzen; bis hin zu automatisierten Verhandlungsmechanismen zwischen mehreren SmartFactories.
  6. In der Fabrik werden neue Interaktionskonzepte und intuitive Mensch-Technik-Interaktion für industrielle Anwendungen immer wichtiger, um mit der zunehmenden #Digitalisierung umzugehen. Ein Beispiel dafür ist unser AR-based Quality Assurance System
  7. Nicht immer ist die zentrale #IoT-Plattform der richtige Verarbeitungsort für Daten: Edge Computing ist eine sinnvolle Ergänzung oder Alternative zur Verarbeitung im Core oder in der Cloud, wie unser Entwicklungspartner @GermanEdgeCloud eindrucksvoll beweist.
23.01.2020

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