Ingenieure für Industrie 4.0 – welche Qualifikationen werden benötigt

Hochschulen stehen vor großen Veränderungen: In der Ingenieurausbildung muss sich der digitale Zeitenwechsel widerspiegeln. Die meisten Hochschulen stehen hier bei Curricula und Lehrmethoden noch ganz am Anfang. Dies geht aus zwei Studien von VDI und VDMA hervor, die anlässlich einer gemeinsamen Tagung zur Ingenieurausbildung 4.0 präsentiert wurden.

Die Studie ‘Ingenieurinnen und Ingenieure für Industrie 4.0’ der Impuls-Stiftung des VDMA hat dabei ein Soll-Profil für Ingenieure 4.0 aus der Perspektive der Unternehmen vorgelegt. Die Studie empfiehlt u.a. die Einführung eines gemeinsamen zweisemestrigen ingenieurwissenschaftlichen Grundlagenstudiums zu Beginn des jeweiligen Fachstudiums. Welche Anforderungen die Unternehmen des Maschinen- und Anlagenbaus an die bei ihnen beschäftigten Ingenieurinnen und Ingenieure sowie an die Ausbildung von „Ingenieurinnen und Ingenieuren 4.0“ haben und welche Aktivitäten die Hochschulen unternehmen, um diesen Anforderungen gerecht zu werden, untersucht diese Studie.

Quelle und weitere Informationen: http://www.impuls-stiftung.de/studien

Die VDI-Studie ‘Ingenieurausbildung für die Digitale Transformation’ zeigt zudem, dass sich Studierende und Berufseinsteiger nicht ausreichend durch digitale Fachinhalte auf die Arbeitswelt vorbereitet fühlen. Die Studie ermittelt den Iststand der Ingenieurausbildung und identifiziert förderliche und hemmende Rahmenbedingungen für die Weiterentwicklung der Studiengänge und Curricula unter dem Vorzeichen der Digitalen Transformation.

Quelle und weitere Informationen: https://www.vdi.de/ueber-uns/presse/publikationen/details?tx_vdipublications_publicationdetails%5Bpublication%5D=5&cHash=b9e42d041e8cdcd3b43a82fe6b3aec13

10.07.2019

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