Feierliche Eröffnung des Fraunhofer Project Center in Ulsan, Südkorea

Einen Tag vor der Jubiläumsveranstaltung zum 10jährigen Bestehen des Fraunhofer Representative Office in Seoul wurde in Ulsan im Südosten Koreas das »Fraunhofer Project Center for Composites Research at UNIST« eröffnet. Hier kooperiert das Fraunhofer-Institut für Chemische Technologie ICT mit UNIST, dem Ulsan National Institute of Science and Technology. Die Partner entwickeln Verarbeitungsprozesse für Faserverbundwerkstoffe, neue Werkstofflösungen und überführen Leichtbaulösungen in die Großserie. »Durch das Project Center haben wir die Möglichkeit, mit erstklassigen Partnern längerfristig zu kooperieren«, erklärt Prof. Dr. Frank Henning, stellvertretender Institutsleiter und Leiter des Produktbereichs Polymer Engineering. »Wir bringen unsere Anwendungsstärke mit, und gemeinsam können wir uns so auf neue Märkte und Kunden ausrichten. Deutsche Unternehmen binden wir in unsere Projekte ein, das ist eines unserer primären Ziele.« 

Das Fraunhofer-Institut für Keramische Technologien und Systeme IKTS startete zudem im Oktober in Changwon das ICON-Projekt »MultiFuncCer«: Das Fraunhofer IKTS wird gemeinsam mit dem Korea Institute of Materials Science (KIMS) ein additives Fertigungsverfahren für keramische Bauteile für eine Multimaterialanwendung qualifizieren. Durch das ICON-Projekt soll die Grundlage für die Herstellung neuer Bauteile mit kombinierten Funktionalitäten für eine Vielfalt von Anwendungen geschaffen werden.  Beide Partner sind zusammen mit dem Institut für Leichtbau und Kunststofftechnik ILK der Technischen Universität Dresden bereits im Korea-Germany Materials Center in Changwon aktiv und forschen hier an neuen Materialsystemen und Produktionsprozessen.

Weitere Infos zu Fraunhofer Korea finden Sie hier:

16.11.2018

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