Wie weit ist die digitale Revolution bei KMU? – Digitalisierungsspiegel des TÜV Rheinland

TÜV Rheinland hat gemeinsam mit Lünendonk & Hossenfelder die Studie ‘Digitaler Reifegrad im Mittelstand 2017’ erarbeitet. Sie beleuchtet Fragen, die für mehrere Stakeholder von strategischer Bedeutung sind. Der Digitalisierungsspiegel führt die Studie nun weiter.

Der Mittelstand ist sich der gegenwärtigen Transformation sehr wohl bewusst: 60 Prozent der im Rahmen der Studie befragten Unternehmen erwarten demnach ‘starke’ oder ‘sehr starke’ Veränderungen für die eigenen Geschäftsmodelle. Rund 30 Prozent der Studienteilnehmer sind ‘digitale Pioniere’, 14 Prozent ‘digitale Verfolger’ und 24 Prozent ‘digitale Nachzügler’. Am anderen Ende der Skala weisen mit 32 Prozent die ‘analogen Bewahrer’ deutliche Digitalisierungsrückstände auf.

Bislang ticken die Uhren in den traditionellen und stark durch den Mittelstand geprägten B2B-Branchen oft langsamer als in der digitalen Wirtschaft. Entwicklungszyklen umfassen oft mehrere Jahre, grundsätzliche Strategieentscheidungen zu Veränderungen des Geschäftsmodells fallen nur selten. Die Geschwindigkeit der Veränderungen nimmt jedoch rapide zu. Die Digitalisierung hat in kürzester Zeit schon viele Branchen transformiert – andere Sektoren könnten daraus wertvolle Erkenntnisse für konkrete Unternehmenssituationen ableiten. Aber nutzt der deutsche Mittelstand diese Chancen?

Damit Unternehmen für sich selbst diese Frage beantworten können, hat der TÜV Rheinland einen Digitalisierungsspiegel entwickelt. Die Online-Befragung soll mittelständischen Unternehmen die Möglichkeit geben, eine erste Einschätzung des laufenden Digitalisierungsstatus geben. Durch eine Reihe von Fragen schätzen die Unternehmen ihren Digitalisierungsstand zunächst selbst ein. Im Anschluss werden die Angaben aller Teilnehmer in Relation zueinander gesetzt und ausgewertet. Unternehmen erhalten so ein individuelles Digitalisierungsprofil, das konkrete Hinweise auf Optimierungspotenziale vermittelt und Handlungsbedarfe aufzeigt.

Quelle und weitere Informationen: https://www.digitalisierung-gestalten.de/

21.10.2017

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