VDI-/IW-Ingenieurmonitor: 126.060 Ingenieure und Informatiker fehlen

Im vierten Quartal 2018 waren rund 126.060 Ingenieurs- und Informatikerstellen nicht besetzt. Gleichzeitig ist das Arbeitskräfteangebot in Form von Arbeitslosen mit monatsdurchschnittlich 29.465 Personen auf einen neuen Tiefstand gesunken. Zu diesem Ergebnis kommt der neue Ingenieurmonitor, den das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) im Auftrag des VDI erstellt hat. Die weiterhin stabile Wirtschaftslage gibt Grund zur Annahme, dass die Nachfrage nach Ingenieuren und Informatikern in den kommenden Quartalen nicht abebben wird, wenngleich die deutsche Wirtschaft inzwischen nur noch verhalten optimistisch auf das Jahr 2019 blickt.

Informatiker dringend gesucht

Die Informatikerberufe bilden im vierten Quartal 2018 mit monatsdurchschnittlich 42.920 offenen Stellen die größte Kategorie des Stellenangebots in den Ingenieurberufen. Gesucht werden vor allem Schnittstellenkompetenzen von IT und Elektrotechnik. Auch die Bauingenieurberufe konnten mit rund 32.630 offenen Stellen weiterhin eine sehr hohe Nachfrage verzeichnen. Zur Bewältigung aktueller und künftiger IT-und Digitalisierungsprojekte, von der Gestaltung von Smart Homes über die Mobilität 4.0 bis hin zur IT-Sicherheit, ist der deutsche Arbeitsmarkt auf Ingenieure und Informatiker angewiesen. Dies ist von zentraler Bedeutung, will Deutschland beim Thema Digitalisierung nicht den Anschluss verlieren. Zusammenfassend ist die Fachkräftesicherung in den Ingenieur- und Informatikerberufen in sämtlichen Arbeitsmarktregionen und in nahezu sämtlichen Technologiebereichen extrem wichtig. 

Quelle und weitere Informationen: https://www.vdi.de/presse/publikationen/vdi-iw-ingenieurmonitor/ und https://www.vdi.de/presse/artikel/beschaeftigungsrekord-bei-ingenieuren-und-informatikern/.

16.04.2019

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