Europas Chancen bei der Digitalisierung

„Kai-fu Lee, ein renommierter KI-Spezialist, Risikokapital-Investor und langjähriger Spitzenmanager von Apple, Microsoft und Google sieht Europa nicht einmal als einen Anwärter auf eine Bronzemedaille im KI-Rennen zwischem den USA und China an, wie er dem Portal ‘Sifted’, einem Ableger der Financial Times, anvertraute. Europa habe keine erfolgreichen Internetfirmen für private Konsumenten, keine Social Media-Firmen und keine großen Unternehmen für mobile Anwendungen und so gebe es auch keine Erfahrungen mit großen Datenmengen und keine großen KI-Firmen.“

Dieses Zitat lese ich heute in einem Newsletter und denke: wunderbar, lassen wir sie in dem Glauben, wir lebten noch in Höhlen. Stattdessen entwickeln wir, die Europäer, die Erfinder der „Dinge“ im Internet der Dinge, die KI-Plattformen und Anwendungen für die industrielle Produktion. Für maßgeschneiderte Dienste, die schlecht skalieren, aber Know-how-intensiv sind und die neue Geschäftsmodelle für Maschinen- und Anlagenbauer, Komponentenhersteller und Systemintegratoren mit sich bringen. Denn wer beherrscht Eingebettete Systeme, intelligente Automatisierungskomponenten, spezialisierte Maschinen und die Integration komplexer Produktionssysteme? Wer, wenn nicht unsere innovativen KMUs und die vielen Hidden Champions, meist familiengeführte Unternehmen? In Wirklichkeit haben wir die besten Voraussetzungen, die nächste Runde der indutriellen Digitalisierung zu gewinnen. Wir müssen es nur tun, z.B. GAIA-X zu Fliegen bringen. Und ohne Angst und Zweifel auf unsere Stärken setzen und sie weiter stärken. 

Quelle des o.g. Zitats:  https://www.i40-magazin.de/wp-content/uploads/2019/12/industrial-management-news-24-2019.pdf 

Infos zu GAIA-X: https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Publikationen/Digitale-Welt/das-projekt-gaia-x.html 

05.12.2019

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